Solarcheck - Energieberater informieren zur Solartechnik am eigenen Haus

Hauseigentümer können ab Montag, dem 23. April, bei der Stadt Oldenburg eine Solarberatung beantragen. Die ca. einstündige Beratung kostet 150 Euro. Davon trägt die Stadt die Hälfte. Der Eigenanteil für die ersten 50 Antragsteller beträgt lediglich 25 Euro. Die Vergabe erfolgt In der Reihenfolge des Antragseingangs beim Fachdienst Umweltmanagement.
Der gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen angebotene Solar-Check informiert Hauseigentümer darüber, wie man mit einer Solarwärmeanlage die Heizung unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Speichermöglichkeiten der selbsterzeugten Solarenergie.

Beratungstermine gibt es ab sofort bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 235-2144. Antragsformulare sind auch unter www.oldenburg.de/energie erhältlich.


Neues Solar- und Gründachkataster für Oldenburg

Mit dem neuen Solar- und Gründachdachkataster der Stadt Oldenburg kann man sich per Mausklick informieren, wie gut die Dachflächen der eigenen Immobilie für eine Solaranlage oder ein Gründach geeignet sind. Das Kataster ist unkompliziert zu bedienen und basiert auf Laserscannerdaten, einer aktuellen Überfliegung des Stadtgebietes. Darüber hinaus können Sie „Ihre Anlage konfigurieren“ und gebäudescharfe Informationen abrufen. Ein Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht es, nicht nur den Ertrag aus der Netzeinspeisung, sondern auch die Einsparungen aus dem Eigenverbrauch des auf dem Dach gewonnen Stroms zu berücksichtigen. Je höher der Anteil des selbst erzeugten Stroms ist, der für den Eigenbedarf genutzt werden kann, desto schneller amortisieren sich die Investitionskosten.

Auch Gründächer stellen eine ökologisch sinnvolle Nutzung „toter“ Dachlandschaften dar, indem sie zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen und Pflanzen und Tieren zusätzlichen Lebensraum bieten. Darüber hinaus werden Niederschläge  zu einem großen Teil gebunden oder verzögert abgegeben. Bei Starkregen kann  der Spitzenabfluss deutlich reduziert und das kommunale Entwässerungssystem entlastet werden.

Hier geht es zum Solar- und Gründachkataster der Stadt Oldenburg >

Hier geht es zum Informationsflyer > (PDF, 6.9 MB)

 


Faktenpapier "Stromgestehungskosten von PV-Anlagen" veröffentlicht

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen hat ein Faktenpapier zu den "Stromgestehungskosten von Photovoltaikanlagen". Die Untersuchung kommt zu den Ergebnis, dass die Stromgestehungskosten für PV-Kleinanlagen in Norddeutschland zwischen 0,115 und 0,142 Euro/kWh. Damit liegen sie deutlich unterhalb der durchschnittlichen Stromkosten für Haushalte (0,292 Euro/kWh).

Hier geht es zum Download Faktenpapier » (Direktlink)


RÜCKBLICK Aktionstag zur Woche der Sonne

Foto: Gisela Müller, Kommunikation & Wirtschaft GmbH

Klima(+)Oldenburg beteiligte sich auch 2017 mit einem am Aktionstag an der bundesweiten Kampagne "Woche der Sonne"
Neben dem Fachhandwerk informierten Elektromobilanbieter und Initiativen über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Solarenergie und stellten Neuerungen der Speichertechnologien vor. Fragen
zum Einsatz regenerativen Energien und energetischer Altbausanierung beantwortete Klaus Nottebaum, Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen.
Zudem gab es in der Solarwerkstatt vielfältige Bastelangebote für Kinder.

Der Aktionstag fand am 16. Juni von 10- 19Uhr in der Oldenburger Fußgängerzone
auf Höhe der Lange Str.10-12 („Lefferseck“) statt. Rückblick in Bildern»