Klima(+)Infomontag: Draußen heiß und drinnen schön kühl

Veranstaltungsort EWE Forum Alte Fleiwa

Am Montag, 20. August, lädt Klima(+)Oldenburg um 18 Uhr zu dem Vortrag „Draußen heiß und drinnen schön kühl“ ein. Der Referent ist Carsten Krause, Architekt und Energieberater. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das Forum Alte Fleiwa (Alte Fleiwa 1, direkt am Turm).

Die Temperaturen in den letzten Monaten haben es deutlich gezeigt: wer der Hitze entfliehen möchte, braucht einen kühlen Rückzugsort. Doch nicht in allen Häusern ist es kühler als im Freien. Heizen sich doch auch Gebäude über Fenster, Türen und Wände mit der Zeit stark auf. Wohl dem, der ein energetisch gut aufgestelltes Gebäude bewohnt.

Wird ein gut gedämmtes Haus vorwiegend mit dem Einsparen von Heizkosten in Verbindung gebracht, so zeigt sich auch im Sommer, welchen Vorteil eine gute Gebäudedämmung hat. Wo schon vielerorts mit stromfressenden Klimageräten gegen die Hitze angekämpft wird, kann das gut gedämmte Gebäude noch ohne Einsatz von Strom kühle Räume bieten.

Der Energieberater Carsten Krause erläutert anhand von Beispielen aus seiner langjährigen Erfahrung, wie durch Sanierungs- und Verhaltensmaßnahmen moderne Gebäude auch ohne kühlende Klimageräte im Sommer angenehm temperiert werden können.

Ort:  EWE Forum Alte Fleiwa 1, 26121 Oldenburg
Zeit: 20. August 2018, 18 - 20 Uhr
Referent: Carsten Krause, Architekt und Energieberater.

Hier geht es zum Veranstaltungsprogramm 2018 >


Wie spare ich Strom? - Fachvortrag im Zukunftsquartier Nadorst

Referent: Ulrich Schachtschneider von der Verbraucherzentrale Oldenburg; Foto: privat

Viele Menschen wissen wie viel Benzin ihr Auto verbraucht. Doch wie viel Energie verbraucht ein Haushalt? Wie hoch ist der Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Haushalten? Wie viel Verbrauch ist normal bzw. hoch oder gering?
Ulrich Schachtschneider Energieberater für die Verbraucherzentrale Oldenburg erklärt in seinem Vortrag, wie „Stromfresser“ ausfindig gemacht werden können, wie die richtige Wahl beim Erwerb von Haushaltsgeräten und Leuchtmittelgetroffen wird und wie sich bereits mit kleinen Änderungen im täglichen Verhalten Energieeinsparungen erreichen lassen. Außerdem wird erläutert, wie ein Stromanbieterwechsel funktioniert und was dabei zu beachten ist. Die Teilnahme an dem Fachvortrag ist kostenlos.

Ort: Gemeindehaus Nadorst, Hartenkamp 18
Zeit: 28.08.2018 von 18.00 bis 20.00 Uhr
Referent: Ulrich Schachtschneider, Verbraucherzentrale Oldenburg

Einladung und weitere Informationen hier »


Altbaubroschüre - neue Perspektiven für alte Häuser

Stadt Oldenburg

Ab sofort ist Sie erhältlich – die neue und umfangreich aktualisierte Broschüre zur Altbausanierung. Ob Dämmung, Fenster, Heizung oder Solarenergie: die Broschüre der Stadt Oldenburg gibt einen Überblick über Maßnahmen und Techniken, Nutzen und Kosten der energetischen Sanierung.
Doch welche Maßnahmen bringen den größten Nutzen und sind für ein Gebäude sinnvoll und machbar? Angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten keine leicht zu beantwortende Frage. Für alle konkreten Planungen und Maßnahmenvorschläge stehen qualifizierte Energieberater » auch in der Klimaschutzstelle der Stadt Oldenburg bereit. Wer seinen Altbau energetisch modernisiert, wird mehrfach belohnt: mit deutlich verbessertem Wohnkomfort, Schutz vor Bauschäden, Wertsteigerung, besserer Vermietbarkeit des Gebäudes und nicht zuletzt sinkenden Heizkosten.

Die Altbaubroschüre ist in gedruckter Form beim Fachdienst Umweltmanagement oder als download hier » (PDF, 3.4 MB) erhältlich.



Solardachkataster

Oldenburgs Dächer gut geeignet

Bild: tetraeder

Mit dem Solar- und Gründachdachkataster der Stadt Oldenburg kann man sich per Mausklick informieren, wie gut die Dachflächen des eigenen Hauses für eine Solaranlage oder ein Gründach geeignet sind. Das Kataster ist unkompliziert zu bedienen und basiert auf Laserscannerdaten, einer aktuellen Überfliegung des Stadtgebietes. Darüber hinaus können Sie „Ihre Anlage konfigurieren“ und gebäudescharfe Informationen abrufen. Ein Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht es, nicht nur den Ertrag aus der Netzeinspeisung, sondern auch die Einsparungen aus dem Eigenverbrauch des auf dem Dach gewonnen Stroms zu berücksichtigen. Je höher der Anteil des selbst erzeugten Stroms ist, der für den Eigenbedarf im Haus genutzt werden kann, desto schneller amortisieren sich die Investitionskosten. 
Hier geht es zum Solar- und Gründachkatster der Stadt Oldenburg >


Wen füttern Sie mit durch?

Effiziente Haushaltsgeräte sparen Energie und bares Geld

Bild: Büro Ö-quadrat GmbH

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Waschtrockner und Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Wer also vor der Anschaffung eines neuen Haushaltsgerätes steht, sollte bei der Auswahl auch Wert auf einen niedrigen Energieverbrauch des jeweiligen Gerätes legen! Doch worauf muss man achten, und welches sind die besonders sparsamen Geräte?
Klima(+)Oldenburg bietet mit dem aktualisierten Faltblatt „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2018" eine Orientierungshilfe, beim Kauf neuer Haushaltsgeräte.

Die Broschüre kann kostenfrei bei der Stadt Oldenburg unter energie(at)stadt-Oldenburg.de bestellt werden oder hier als Druckdatei geladen werden. Broschüre Besonders sparsame Haushaltsgeräte» (PDF, 1.19 MB)



Förderprogramm "Effizienzhaus Plus"

Foto: Alexander Hauk

Die Stadt Oldenburg unterstützt private Bauherren beim Neubau von selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern im Gebiet der Stadt Oldenburg, wenn die energetischen Standards über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und den Standard eines „Effizienzhaus Plus“ erreichen. Ein Effizienzhaus Plus kombiniert gute Dämmung mit Lüftungs- und Wärmepumpentechnologie und Photovoltaik. Es erzeugt in der Jahresbilanz mehr Energie, als es verbraucht. Dabei wird über die aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers hinaus auch der Bedarf an Haushaltsstrom einbezogen und ein möglichst hoher Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom gefordert. Die Förderung besteht aus einem Barzuschuss in Höhe von 10.000 Euro je Gebäude.

Hier geht es zum Förderprogramm


Stadt fördert Kraft-Wärme-Kopplung

Die Stadt Oldenburg unterstützt die erstmalige Errichtung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) finanziell. Für Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 15 Kilowatt in privaten und gewerblichen Bestandsbauten kann ein Investitionszuschuss in Höhe von 3.000 Euro je Vorhaben beantragt werden. Für die Begleitung der KWK-Maßnahme durch einen qualifizierten Energieexperten kann ein weiterer Zuschuss von 500 Euro gewährt werden. mehr »







Klima(+)Oldenburg ist eine Initiative der Stadt Oldenburg (Fachdienst Umweltmanagement), um Bürgerinnen und Bürger fachkompetent, neutral und unabhängig über Möglichkeiten und Vorteile des Energiesparens und die Nutzung erneuerbarer Energien zu informieren und zu beraten. An der Initiative beteiligen sich EWE, Verbraucherzentrale, Handwerkskammer, BUND, NABU und andere Akteure.